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Zusammenfassung Destinations-Management-Organisationen greifen seit jüngster Zeit auf Informations- und Kommunikationstechnologien für Weiter-bildungszwecke zurück. Der Sinn dahinter ist, Reisekaufleute, Reiseberater und Reiseanbieter fortzubilden, um es ihnen zu ermöglichen, eine spezifische Destination und ihre Attraktionen besser zu vermitteln und zu verkaufen. Dieser Beitrag befasst sich mit formellen und informellen Perspektiven des Lernens und bezweckt in erster Linie, die aktuellen eLearning-Kurse zum Thema Touristendestinationen hinsichtlich ihrer formellen und informellen Lern-Erfahrungen einzuordnen. Zweitens sollen in diesem Beitrag die Auffasungen der Reisekaufleute zum Thema der Lern-Erfahrung durch formelle und informelle Lernerfahrungen aufgezeigt werden, die von einer regionalen Schweizer Destination angeboten werden. Hinsichtlich der hergestellten Lernsoftware könnte man solche Kurse als formelles Lernen betrachten, da die Inhalte nach strikten Vorgaben gestaltet und strukturiert sind und ein finaler Test/Zertifikat vorgesehen ist. Bezieht man sich jedoch auf die Perspektive der Nachfragenden – also beispielsweise auf die tatsächlichen Lernerfahrungen der Reisekaufleute – lassen sich einige informelle Lernpraktiken und –Details erkennen. Dazu gehören beispielsweise die Spontaneität, sich ebenso für einen Kurs, wie auch für dessen Veranstaltungsort und Zeitraum, zu entscheiden. Die Erkenntnisse dieser Studie tragen zu einem tieferen Verständnis der Aspekte formellen und informellen Lernens bei, die für die Wissensbildung von Reise- und Touristikspezialisten über touristische Destinationen relevant sind.
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