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Die empirische Forschung zum Coaching steckt noch in den Kinderschuhen (Grant, 2005). Dies hat sich bis heute nicht geändert. Die Anzahl der Publikationen mit empirischen Arbeiten hat zwar eindeutig zugenommen, bildet aber immer noch eine kleine Minderheit innerhalb der einschlägigen Literatur. Nach wie vor dominieren theoretische, methodenpraktische oder konzeptorientierte Artikel die Coaching-Literatur. Gründe dafür gibt es viele. Das geringe Alter der Disziplin, die Vielfältigkeit der Ansätze, die Forschungsferne, die schwere Zugänglichkeit des Feldes für die Forschung und fehlende Messinstrumente sind einige davon. Darüber hinaus leidet Coaching an einer inflationären Verwendung des Begriffes. Alles ist Coaching, jeder ein Coach. Nomothetisch ausgerichtete Forschung braucht aber einen GegensStand. Dieser befindet sich im Bereich Coaching noch in einem sehr flüchtigen Aggregatzustand. Was fehlt sind Verbindlichkeiten, durchaus im Sinne eines kleinsten gemeinsamen Nenners, an denen man sich orientieren kann. In diesem Text soll darum ein Rahmen für zukünftige Coachingforschung entworfen werden, welcher sich auf einen erweiterten Begriff des Evidenc-Based-Gedankens stützt.
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