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Zusammenfassung. Der thematische Apperzeptionstest (TAT; Heckhausen, 1963 ) ist ein bewährtes Verfahren zur Erfassung des impliziten Leistungsmotives. Dabei werden Personen instruiert, zu 6 Bildern Geschichten zu erfinden, welche dann anhand eines spezifischen Kodierschlüssels hinsichtlich der beiden Motivkomponenten Hoffen auf Erfolg und Furcht vor Misserfolg analysiert werden. Die Güte des Verfahrens hängt somit essentiell vom Auswertungskategoriensystem ab. Ziel der vorliegenden Studie ist die Erweiterung des Kodierschlüssels von Heckhausen um die Kategorie Erfolgssicherheit und -gewissheit (ESG) und deren Überprüfung. Die Auswertungsobjektivität, Test-Retest-Reliabilität (Delay: 4 Wochen) und die interne Konsistenz des Verfahrens wurden jeweils mit und ohne Berücksichtigung von ESG erfasst. Diskriminante und konvergente Validität sind durch Übereinstimmung mit konstruktnahen und -fernen Verfahren sowie faktorielle Validität mittels CFA an N = 215 Schülerinnen und Schüler ermittelt worden. Zur Prüfung der experimentellen Validität fand eine gezielte Motivanregung an N = 130 Schülerinnen und Schülern statt. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass durch ESG die Gütekriterien des TAT gesteigert werden können.
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