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Die neue Lust am Selbermachen der vergangenen Jahre hat eine bislang ungeahnte Vielfalt an individualisierter Kleidung und Accessoires hervorgebracht: Allerlei Strickwerk, skulpturale Kleidung, die Geschlechterstereotypen aufzubrechen vermag, oder Textilien, die auf elektronische Komponenten treffen. Auch das zunehmend ausdifferenzierte Warenangebot der Markenriesen lässt vermuten, dass mittlerweile einem breiten Spektrum an Bedürfnissen und Anforderungen entgegengekommen wird. Es scheint so, als wäre Mode längst zur variablen Größe geworden. Inwieweit funktioniert die Subversion binärer Kleiderordnungen inmitten eines Marktes scheinbar ungeahnter Möglichkeiten überhaupt noch als Austragungsort für soziale und geschlechterpolitische Fragen? Welche Rolle kommt dabei dem Radical Crafting zu?
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