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Viele formale organisationale Strukturen entstehen als Spiegelung rationalisierter institutioneller Regeln. Die Elaborierung solcher Regeln in modernen Staaten und Gesellschaften bedingt in Teilen die Expansion und erhöhte Komplexität von formalen organisationalen Strukturen. Institutionelle Regeln fungieren als Mythen, die von Organisationen inkorporiert werden, um Legitimität, Ressourcen, Stabilität und erhöhte Überlebensaussichten zu erlangen. Im Gegensatz zu jenen Organisationen, die primär durch die Anforderungen der technischen Produktion und des Austausches strukturiert sind, verringern Organisationen, deren Strukturen isomorph mit den Mythen der institutionellen Umwelt werden, die interne Koordination und Kontrolle, um Legitimität zu aufrechtzuerhalten. Strukturen sind voneinander und von fortlaufenden Aktivitäten entkoppelt. Anstelle von Koordination, Inspektion und Evaluation wird eine Logik des Vertrauens und des guten Glaubens verwendet.
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