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Zusammenfassung Dem Personalentwicklungsinstrument Coaching wird im Unternehmenskontext eine immer größere Bedeutung zugeschrieben. Dabei wird jedem Einsatz eine Auftragsklärung vorgeschaltet, in der verschiedene Stakeholder – Coach, Auftraggeber*In und Klient*In – involviert sind. Hierbei handelt es sich um eine Verhandlungssituation, die einen Nährboden für Konflikte bieten kann. Strategien der Stakeholder sowie ihr subjektives Erleben stellen in diesem Zusammenhang eine empirische Forschungslücke dar und werden in dieser qualitativen Interviewstudie mit Expert*Innen untersucht. Aufgrund der Vielfalt an betrachteten Aspekten ergibt sich aus den Daten der Analyse keine eindeutige Kernstrategie, darüber hinaus sind die Ergebnisse teils widersprüchlich. Die Coaches nehmen gemäß eigener Aussage eine vorwiegend parteiische Haltung gegenüber dem*der Klient*In ein und betrachten den*die Auftraggeber*In als Gegenspieler*In in der betrieblichen Arena. Die Auftraggebenden ihrerseits äußern, in der Interaktion mit Coach und Klient*In als wohlwollende Teamplayer zu agieren. Die Klient*Innen differenzieren zwischen diesen Darstellungen von Coaches und Auftraggebenden und ihren eigenen Wahrnehmungen. Es eröffnen sich letztlich Interpretationsspielräume, sodass weiterer Forschungsbedarf offensichtlich wird.
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