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In den letzten Jahren hat im Rahmen der Etablierung von Bachelor- und Masterstudiengängen die Frage nach der Generierung professioneller Identität im Studium der Sozialen Arbeit an Aktualität gewonnen. Die Bedeutung der professionellen Handlungskompetenzen von Absolventen und Absolventinnen und ist nicht nur für Arbeitgeber und Arbeitgeberinnen von hoher Relevanz, sondern trifft gleichermaßen die Hochschulen. An den Fachbereichen und Fakultäten Sozialer Arbeit finden derzeit umfangreiche Veränderungen des Studiums statt, wobei die inhaltlichen Weichenstellungen, die sich aus den Vorgaben des Qualitätsrahmens Sozialer Arbeit des Fachbereichstages Soziale Arbeit ergeben (Bartosch et al. 2006), und ihre Konkretisierung in den einzelnen Modulen der Studiengänge besonders bedeutsam erscheinen. Inwieweit sich diese Umbrüche im Hinblick auf professionelle Identitätskonstruktion bereits im Studium auswirken und wie diese Prozesse sich gestalten, ist Gegenstand einer qualitativen Studie an der Fakultät Sozialwesen der Ostfalia Hochschule Braunschweig. In einer umfangreichen Untersuchung aus dem Jahre 2004 waren durch den Verfasser bereits die generellen Konstruktionsprozesse professioneller Identität in der Sozialen Arbeit erforscht worden; ein Teilbereich dieser Studie umfasste dabei Aussagen zur Bedeutung des Studiums für die professionelle Identität. Hieran knüpft die hier vorgestellte Forschungsarbeit an. Die Bedingungen für die gewählte Forschungsfrage sind an der Fakultät in Braunschweig derzeit relativ günstig. Es gibt einen auslaufenden Diplomstudiengang und einen Bachelorstudiengang, deren erste Kohorte im Sommersemester 2009 ihr Studium beendet hat. Vergleichende Interviews sind daher möglich.
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