No open-access location is known for this record yet.
No open-access location is known for this record yet.
Die folgenden Überlegungen richten sich an dem Ziel aus, zentrale Aspekte, Positionen und Möglichkeiten einer sozialwissenschaftlichen Betrachtung von Theatralität zu markieren. Vor allem geht es darum, Gegenstandsebenen und konzep-tuelle Instrumentarien sowie analytische Perspektiven zu klären. Daß sich dabei auch methodische und methodologische Fragen stellen, liegt auf der Hand. Auf dieser Ebene wie auf allen anderen erweisen sich die Arbeiten Erving Goffmans, in dem viele, vor allem wegen seines Theatermodells (vgl. 1969), den “Dramatologen” unter den Soziologen sehen1, als grundlegend. Das Theatermodell reicht allerdings bei weitem nicht aus, um den Phänomenen der Theatralität analytisch gerecht zu werden. Es bedarf vielmehr einer ganzen Reihe “mikro-” wie “makrososiologischer” Konzept- und Theorieanschlüsse sowie einiger methodologischer Ergänzungen und Präzisierungen. Auf der Ebene der “Mikrosoziologie” liefert Goffman selbst wesentliche Komplemente zum Theatermodell, nämlich Ritualkonzepte (1971 a, b; 1981b), eine Theorie der strategischen Interaktion bzw. eine Spieltheorie (1981a), eine Theorie der Korporalität (vgl. z.B. 1967; 1971a, b; 1977a; 1981 a, b), eine Sozial- bzw. Territorialökologie (1974; 1981b), eine Identitätstheorie (1967; 1974), eine Stigmatisierungstheorie (1967; 1973b) sowie eine Konzeption des symbolischen Wirtschaftens und Austauschhandelns (1971b).
Loading…
Stored only when both papers are in the corpus — 61 citations exist upstream.
Papers that cite the same references — the relational fallback while embeddings are still backfilling.
Imported from OpenAlex (CC0) — nothing here is generated.