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Das 1997 erstmals vorgestellte Intereffikationsmodell (vgl. Bentele/Liebert/Seeling 1997) ist aus einem empirischen Projekt heraus erwachsen, in dem es explizit um die Arbeit, den Einfluss, die Organisation und das Image von zwei städtischen Abteilungen für kommunale Öffentlichkeitsarbeit sowie um die damit zusammenhängenden Informationsflüsse ging. Das Modell war dabei ein ursprünglich nicht intendiertes, theoretisches Projektergebnis, das in der Untersuchung selbst nicht zur theoretischen oder empirischen (Über-)Prüfung anstand, sondern sich erst in Auseinandersetzung mit der Forschungsfrage entwickelte. Angesichts der Vielschichtigkeit der Beziehungen und Verflechtungen im kommunalen Raum sah sich die Projektgruppe mit der Schwierigkeit konfrontiert, dass vorliegende konzeptionelle Ansätze das Verhältnis zwischen Journalismus und PR wesentlich als einseitige Beeinflussung des Journalismus durch PR konstruierten. Die kommunikationswissenschaftliche Forschungstradition, die sich auf Basis der Arbeiten vor allem von Baerns (1991, 1979) unter dem Namen „Determinierungshypothese“ (Saffarnia 1993), „Determinierungsthese“ (Burkart 1995: 283) bzw. „Determinationshypothese“ (Bentele/Liebert/ Seeling 1997: 236; Szyszka 1997: 210) entwickelt hatte,1 schien damit nicht ausreichend komplex, um wechselseitige Abhängigkeits-und Gegenseitigkeitsbeziehungen zu durchdringen.
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