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Abstract Krisen fordern Arbeitsmärkte und deren (institutionelle) Akteure heraus – die Coronakrise hat dies in Geschwindigkeit, Ausmaß und Dauer besonders deutlich gezeigt. Wie die arbeitsmarktpolitischen Akteure agieren, hängt nicht nur vom faktischen Krisenverlauf, sondern auch von der Ausgangslage der Akteure selbst ab. Für das BMAS wie für die BA gilt, dass zumindest partiell ein antizipierendes Bewusstsein für krisenhafte Entwicklungen konstatiert werden kann, auf dem die pandemiebedingten Maßnahmen organisational aufbauen konnten. Am Beispiel der BA verdeutlicht der Beitrag vor diesem Hintergrund empirisch, wie der Übergang von einer stark den Prinzipien des New Public Managements verpflichteten, gleichwohl hierarchisch organisierten Administration zu einer problemgesteuerten Krisenakteurin mit flexibler Reagibilität gelingen konnte. Eingebettet wird diese Zeitdiagnose in konzeptionelle Überlegungen entlang der Debatten um Governance und der Frage nach der Notwendigkeit öffnender Räume im Handeln staatlicher Institutionen. Die Autorin und die Autoren danken den beiden anonymen Gutachterinnen oder Gutachtern für die wertvollen Überarbeitungsvorschläge.
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