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Was will uns diese Katze mit ihrem Blick sagen?Was will uns dieses Kaninchen mitteilen, wenn es absichtlich einen Hocker umstößt?Warum gibt dieser Schwan einen fauchenden Laut von sich, wenn ich an ihm vorbeigehe, obwohl ich ihn nicht einmal beachte?Obwohl sich Menschen und andere Tiere eine Welt teilen, sind ihre Begegnungen von Mehrdeutigkeiten und interpretatorischen Unsicherheiten geprägt (Böhm/Ullrich 2019a), und sie können auf menschlicher Seite -zumindest, wenn ein prinzipielles Interesse am tierlichen Anderen besteht -viele Fragen aufwerfen, vor allem Verstehens-und Kommunikationsprozesse betreffend.Dies liegt u. a. an den unterschiedlichen kommunikativen Kodes, die Menschen und Tiere verwenden, sodass z.B. nicht immer eindeutig bestimmbar ist, ob es sich bei den verschiedenen Displays der Akteur*innen in semiotischer Hinsicht um Symptome (z.B. für Angst, Stress) oder um intendierte kommunikative Signale (z.B. als Drohung, Begrüßung) handelt.Dabei spielt die unterschiedliche Materialität der Zeichen eine Rolle -z.B. olfaktorische, akustische, visuelle, taktile Zeichen -, die für die Akteur*innen unterschiedliche artspezifische Bedeutungen haben (vgl.Schmauks 2009), der situative Kontext, der Grad der sozialen Beziehung, Empathie (Steen 2022, S. 229-361) sowie ganz allgemein die Tatsache
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