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Zusammenfassung Der vorliegende Beitrag möchte den Analysen zur Digitalisierung in der Sozialen Arbeit eine arbeits- und interaktionssoziologische Perspektive hinzufügen. Auf diese Weise werden mögliche Vor- und Nachteile der Digitalisierung aus der Sicht von Fachkräften, Hilfsbedürftigen und Organisationen deutlich. Es zeigt sich, dass die im Zuge der Digitalisierung oft geäußerten Ängste und Hoffnungen hinsichtlich der Rationalisierung Sozialer Arbeit zu kurz greifen. Die Analyse wird durch arbeitssoziologische Überlegungen zur Dienstleistungsarbeit sowie die Interaktionstheorie Luhmanns theoretisch gerahmt. Letztere ist in eine Organisations- sowie eine umfassende Sozialtheorie eingebettet und bietet dadurch kohärente Anknüpfungspunkte für die Untersuchung der möglichen Auswirkungen der Nutzung digitaler Technologien in helfenden Interaktionen. Anstatt durch Standardisierung Abstimmungsprobleme zu reduzieren, dürfte die Nutzung digitaler Technologien vor allem neue Abstimmungsprobleme begünstigen.
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