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ZusammenfassungPolitische Planung bewegt sich unter den Bedingungen der Mediendemokratie in einem eigentümlichen, dreipoligen Spannungsverhältnis. Auf der einen Seite steht sie unter dem Zwang, Politik nach den dramaturgischen Erfordernissen der medialen Präsentationsgepflogenheiten zu inszenieren und somit „Politik als Theater“1 zu entwerfen, will sie nicht riskieren, mit ihren Botschaften als langweilig und anachronistisch von vornherein am Desinteresse der Bürger abzuprallen und in der Informationsüberflutung unterzugehen. Diese Anforderungen an eine mediengerechte kommunizierende Politik haben in den vergangenen Jahren zum Entstehen eines buntscheckigen Feldes von Medien- und Kommunikationsberatern, von „spin doctors“ und Werbeexperten geführt, die davon — recht ordentlich — leben, der Politik und den Politikern den letzten kommunikativen Schliff zu verpassen.2
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