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ZusammenfassungWie in anderen Ländern Europas und Nordamerikas finden sich die Wurzeln der Sozialen Arbeit auch in der Schweiz in der Mitte des 19. Jahrhunderts. Sozi-ale Hilfstätigkeiten stellten die zunächst bürgerliche Antwort auf die unübersehbaren sozialen Notlagen dar, die sich infolge der Industrialisierung einstellten und die Angehörigen der unterbürgerlichen Schichten in Form von harten, ausbeuterischen und ungesicherten Arbeitsbedingungen, Armut, aber auch engen und in hygienischer Hinsicht ungenügenden Wohnverhältnissen und gesundheitlichen Gefährdungen massiv belasteten. Diese Hilfstätigkeiten gesellten sich zu den „Armenerziehungsanstalten“ und „Rettungshäusern“, die sich der außerfamiliären Erziehung von „verwahrlosten“ oder „gefährdeten“ Kindern widmeten und wenige Jahrzehnte zuvor schon (angeführt von den Pionieren Johann Heinrich Pestalozzi und Christian Heinrich Zeller) aufgekommen waren (vgl. u. a. Hauss 1995; Schoch/Tuggener/Wehrli 1989).
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