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Prozeßorientierung und Unternehmensmodellierung werden viel diskutiert und es gibt eine zunehmende Zahl an Werkzeugen, die helfen sollen, die Aufgabe einer prozeßorientierten Unternehmensmodellierung zu bewältigen. Anders als dieses in der Wirtschaftsinformatik bisher der Fall war, argumentiert dieser Beitrag nicht aus der Sicht der Gestaltung von Informationssystemen für die Modellierung, sondern begründet das Interesse an Unternehmensmodellierung vor dem Hintergrund der gestaltungsorientierten Betriebswirtschaftslehre. Im Anschluß daran wird der Frage nachgegangen, warum gerade eine prozeßorientierte Unternehmensmodellierung erfolgversprechend erscheint. Das vierte Kapitel analysiert, inwieweit die zur Zeit verfügbaren Werkzeuge die aus der Prozeßmodellierung resultierenden Anforderungen unterstützen oder gar Voraussetzung für die Umsetzung der Anforderungen sind. Schließlich skizziert der Beitrag die Konsequenzen einer prozeßorientierten Unternehmensmodellierung für die Organisation. Die Zusammenfassung verdeutlicht, daß erst die Werkzeuge die Wirkungen des Umdenkens unter Nutzung der Informations- und Kommunikationstechnologie auf die Organisation ermöglichen.
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