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Unternehmen stehen heute einer immer dynamischer und komplexer werdenden Umwelt gegenuber. Um uber zur erfolgreichen Bewaltigung dieser Situation die benotigten Kernkompetenzen verfugen zu konnen, treten die Interaktionen der Unternehmen mit anderen Organisationen in den Mittelpunkt sowohl des Interesses der Wissenschaft als auch der Praxis. Zudem sind die Verbande kleiner, schlagkraftiger Unternehmen(-seinheiten) haufig erfolgreicher als die traditionellen grosen Unternehmen. Die sich aufgrund der engen Abstimmung und intensiven Interaktion in den neuen Kooperationsformen ergebende Dependenz fuhrt jedoch dazu, das die partizipierenden Unternehmen kein vollstandig autarkes Technologiemanagement mehr erfolgreich betreiben konnen. Es ist deshalb notwendig, das intraorganisationale um ein interorganisationales Technologiemanagement zu erweitern. Ziel dieses Beitrags ist es, die Anforderungen an ein intra- und interorganisationales Technologiemanagement aus der Sicht der Produktionswirtschaft zu erarbeiten und die Aufgabenbereiche am Beispiel der fur Industrieunternehmen besonders wichtigen Fertigungstechnologien, Materialflussysteme, Produktionsplanungs- und -steuerungssysteme sowie der Informations- und Kommunikationstechnologien aufzuzeigen.
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