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Nach einer Phase psychologisierender Funktionsbestimmung Sozialer Arbeit als relevanter Dienstleisterin innerhalb eines umfassenden, einheitlichen Systems psycho-sozialer Hilfen, potentiell für alle Mitglieder der Gesellschaft (z. B. Lüders/ Winkler 1992; Thiersch 1990, 1992), entdecken Vertreter des Fachs heute, dass die Profession immer noch?/wieder?/wohlmöglich verstärkt? mit ihren klassischen Zielgruppen zu tut hat. Sie dürfe sich der sozialen Frage nicht entziehen. Die Deutsche Gesellschaft für Soziale Arbeit beispielsweise stellt ihre Jahrestagung 2008 unter das Motto: „Soziale Arbeit als Akteur der Sozialpolitik. Wie die soziale Profession zu einer sozialen Politik beitragen kann“. Die Formulierung impliziert dreierlei. Erstens: Soziale Arbeit ist eine?/die? Akteurin der Sozialpolitik! Zweitens: sie wirkt als solche konstruktiv in die Sozialpolitik ein. Und dríttens: sie tut dies auf dem Hintergrund eines professionellen Selbstverständnisses reflektiert und gezielt.
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