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ZusammenfassungViele sagen es, manche erleben es und einige wissen es: die heutige Verwaltungvollzieht eben nicht nur die von der politischen Führung ausgewählten Programme, sie initüert diese sogar zu einem nicht unbeträchtlichen Teil. Die Erfüllung wohlfahrtsstaatlicher Ansprüche (Gleichheits- und Sozialstaatsgebot; Erwartungshaltung von Einzelnen und organisierten Gruppen) ist derzeit ohne enge Beziehung der Verwaltung zu ihrer sozio ökonomischen, Umwelt“, ohne vielfältige Interventionen und Programme sowie ohne funktionstüchtige Vollzugsverwaltung nicht zu erreichen. Von dieser Positionsstärkung wird aber auch das Verhältnis der politischen Führung zur Verwaltung zugunsten letzterer betroffen. Die Verwaltung ist sowohl bei der Formulierung wie bei der Durchführung von Politik „maßgeblich“ beteiligt. Politik entstammt auch dem „Geiste der Bürokratie“ (R. Frey) 1 . Ob und inwieweit dabei der häufig thematisierte „strukturelle Konservatismus“ administrativer Organisation eine dämpfende Rolle spielt oder aber wie der typische Beitrag der Verwaltung zur Veränderung (auch ihrer selbst) aussieht, ist hier — wenngleich nur exemplarisch — zu prüfen.
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