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Soziale Arbeit als Feld der außerschulischen Bildungsarbeit und als Bearbeitung sozialer Ungleichheiten steht im Kontext der neuen Medien vor neuen und alten Herausforderungen. Sie bewegt sich dabei in einem Spannungsfeld von Problematisierungen einerseits und Technikoptimismus andererseits. Im Folgenden werden zunächst die Diskurse um Jugend als Mediengeneration skizzenhaft dargestellt und daran anschließend der Fokus auf die derzeitigen und künftigen Herausforderungen sozialpädagogischer Arbeit angesichts sozialer Ungleichheiten im Kontext der Mediennutzung gerichtet. Öffentliche Debatten zur Mediennutzung Jugendlicher bewegen sich seit langem innerhalb eines Kontinuums von Gefährdungsszenarien bis zur Überzeugung, dass Jugend heute über elaborierte technische Bedienfähigkeiten verfügt und die mediatisierte Generation schlechthin ist. Als Repräsentationen dieser Sichtweise haben Publikationen wie „Netkids“ von Don Tapscott (1998) oder „Born Digital“ von John Palfrey und Urs Gasser (2008) Utopien einer demokratischeren, neue Formen gesellschaftlicher Beteiligung entfaltenden Generation entwickelt (vgl. kritisch zu Tapscotts Entwurf und anderen Buckingham 2005).
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