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Wenngleich netzwerkartige Kooperationen zwischen Unternehmen seit geraumer Zeit ein viel beachtetes Forschungsfeld darstellen, lässt sich eine Lücke im Hinblick auf das betriebswirtschaftliche Instrumentarium ausmachen, das zur Konfiguration von Netzwerken bereitsteht. So können in der wissenschaftlichen Diskussion um Unternehmensnetzwerke zwei Schwerpunkte konstatiert werden. Auf der einen Seite finden sich abstrakt-theoretische Ansätze, die die grundsätzlichen Vorzüge und Problemfelder von Netzwerken behandeln und hierfür vielfach spiel-, transaktions- und agency-theoretische Analyseansätze verwenden. Eine beträchtliche Zahl von Beiträgen geht hierbei auch formal-analytisch vor, um beispielsweise Vertragsstrukturen zwischen (potenziellen) Partnern zu untersuchen (Jost 2000, S. 209ff.; Feess/Schumacher 2001; Rosenkranz/Schmitz 2001). Auf der anderen Seite liefern moderne informationstechnologische Möglichkeiten Anlass, Verfahren einer — vornehmlich technisch geprägten — Vernetzung zwischen potenziellen Partnern zu behandeln. Arbeiten dieser Richtung setzen letztlich voraus, dass ein bestimmter Partner bereits identifiziert ist und nun die Umsetzung und Realisation der gemeinsamen Aktivitäten ansteht, wofür die informationstechnische Infrastruktur zu gestalten ist (Szyperski/Klein 1993; Bauer/Stickel 1998; Picot et al. 2001).
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