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AuszugDer folgende Beitrag richtet sich nicht im engen Sinne auf Reform- und Alternativschulen. Allerdings sind die folgenden Rekonstruktionen und überlegungen die für ein exklusives Gymnasium erfolgen — für Reform- und Alternativschulkontexte insofern von besonderer Relevanz, weil dort strukturell ähnlich gelagerte Konstellationen vorliegen: Eine profilbezogene und einzelschulbezogene Anwahl durch die Eltern, schulbezogene Familienmilieus und spezifische Passungen von Schulkultur und familiären Milieus. Wenn auch material anders ausgeformt, sind die folgenden Rekonstruktionen strukturell insbesondere auch für Reformschulkontexte bedeutsam. Dabei geht es um einen empirisch fundierten Beitrag zur Ausdifferenzierung einer Theorie pädagogischer Arbeitsbündnisse in schulisch-unterrichtlichen Zusammenhängen. Die Argumentation vollzieht sich über die folgenden Schritte: 1. Es wird ein krisenhafter Unterrichtsbeginn rekonstruiert und darin ein spezifisches Zusammenspiel zwischen Lehrer und Schüler als Krisenlüsung herausgearbeitet. 2. Dieses Muster der Krisenlüsung wird als spezifische Variante eines dyadischen Arbeitsbündnisses gefasst: ádas exklusive Lehrer-Schüler-Paar“, das in seiner Bedeutung für die Krisenlüsung im Unterricht analysiert wird. 3. Es wird gefragt, unter welchen Bedingungen das áexklusive Lehrer-Schüler-Paar“ zusammenspielen kann. Hier werden drei Linien verfolgt: Erstens die einer Reuniversalisierung des Partikularen durch Rückführung der exklusiven Dyade in das Klassengeschehen; zweitens die Spezifik eines ausgelesenen Peermilieus und familiärer Milieus und drittens die Linie einer spezifischen Individuationsdynamik in der Adoleszenz. 4. Abschließend werden überlegungen zu einer empirisch begründeten theoretischen Reformulierung des Konzeptes des pädagogischen Arbeitsbündnisses vorgenommen.
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