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Das Produkt stellt das unmittelbare Ergebnis aller im industriellen Unternehmen getroffenen wirtschaftlichen, technischen und organisatorischen Maßnahmen dar, die der betrieblichen Leistungserstellung dienen. Es repräsentiert das Unternehmen am Markt und soll beim Verkauf denjenigen Erlös- und Gewinnstrom herbeiführen, der als primäres Ziel der unternehmerischen Betätigung angesehen werden kann1. Dieses Ziel wird nur dann erreicht, wenn die angebotenen Produkte geeignet sind, die spezifischen Bedürfnisse2 des Nachfragenden zu befriedigen. Hierzu gehören in erster Linie die physiologisch bedingten Primärbedürfnisse, wie z. B. das Streben nach Nahrungsaufnahme, der Wunsch nach ausreichender Bekleidung und sonstige elementare Schutzbedürfnisse. In einer auf wachsenden Wohlstand ausgerichteten Wirtschaft nimmt die Bedeutung der primären Bedürfnisse tendenziell ab zugunsten eines steigenden Einflusses sozialpsychologisch motivierter sekundärer Bedürfnisse3. Dazu zählen u. a. der Wunsch nach sozialer Anerkennung, das Prestigemotiv und das Nachahmungsstreben.
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