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Das Maletzke’sche „Feldschema“ der Massenkommunikation1 gehört heute zu den klassischen Modellen in der Massenkommunikationsforschung und der Disziplin, die ich hier — kurz und vereinfacht — als Kommunikationswissenschaft bezeichne. In vielen deutschsprachigen Einführungen in das Fach wird das Modell zitiert2, beschrieben oder diskutiert. Wohl kaum ein einschlägiges Proseminar im Grundstudium der Magister- und Diplomstudiengänge im Fach kommt umhin, dieses Modell — zumindest als historisch wichtiges — zu erwähnen. Darüber hinaus spielt es auch in der englischsprachigen Einführungsliteratur eine nicht unwichtige Rolle.3 Maletzke beabsichtigte 1963 mit diesem Modell vor allem die Veranschaulichung des Beziehungsfeldes der Massenkommunikation, das er damals als „dynamisches System von Dependenzen und Interdependenzen der beteiligten Faktoren“4 verstand.
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