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AuszugSeit den zwanziger Jahren des letzten Jahrhunderts hat sich das Interesse an adaptiven Unternehmensstrukturen von einem vor allem absatzorientierten Verständnis hin zu einer multidimensionalen Sichtweise verschoben: wird in den ersten Veröffentlichungen in diesem Zusammenhang noch Elastizität als Ausdruck für die Anpassung an schwankende Marktsituationen verwendet1, ist es heute Flexibilität, welche als Terminus für den Umgang mit einer unsicheren Umwelt steht.2 Die multidimensionale Betrachtungsweise von Flexibilität, ebenso wie seine disziplinenübergreifende Verwendung, spiegelt sich in einer Vielzahl von Definitionen des Begriffs wieder.3 So wird in der diesbezüglichen Literatur nicht einheitlich betrachtet, ob es sich bei Flexibilität um eine Eigenschaft4, eine Fähigkeit5, einen potentiellen Handlungsspielraum durch die Entwicklung mehrerer Fähigkeiten6 oder eine Kompetenz7 des Unternehmens handelt. Damit einhergehend sind auch vielfältige inhaltliche Ausführungen des Begriffs der Flexibilität zu finden, die im Kern jedoch die Wandlungsfähigkeit bzw. das Änderungsvermögen der Organisation gemein haben. Wandlungsfähigkeit und Änderungsvermögen setzen zur aktiven Gestaltung der Ünternehmensstrukturen und -prozesse das Vorhandensein eines bestimmten Maßes an Handlungspotential voraus.8 Genauer gesagt, ergibt sich aus diesem Handlungspotential die Möglichkeit zur zielgerichteten Systemkonfiguration für das Unternehmen, um reaktiv, aktiv und proaktiv die sich verändernden Umweltanforderungen zu erfüllen.9
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