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Anfang der 1980er Jahre haben Dietmar Kamper und Christoph Wulf (1982) eine „Wiederkehr des Körpers“ diagnostiziert, allerdings nahm die Soziologie davon lange Zeit kaum Notiz. Hans Joas (1992: 245) hat das (vormalige) Verhältnis der Soziologie zum Körper als eine „Art theoretischer Prüderie“ bezeichnet. Der Durkheimschen Devise folgend, Soziales durch Soziales zu erklären, schien der Körper wegen seiner physischen Materialität außerhalb des soziologischen Fokus zu liegen. Inzwischen hat sich jedoch die Einsicht durchgesetzt, dass der Körper in einer doppelten Weise gegeben ist: als Einheit von physischer Materialität und kultureller Formung. Die „theoretische Prüderie“ ist einem ,Körperboom‘ gewichen; nach dem „linguistic“ und dem „iconic turn“ wird nun ein ,body turn” (Gugutzer 2006) diagnostiziert.
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