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Werbung hat sich (seit es sie als eigenen Geschäftsbereich gibt) stets aus der Zeugkammer des Religiösen bedient. Viele Autoren und Herausgeber von Sammelbänden haben diesen Sachverhalt festgestellt und im Laufe der letzten Jahre ausführlich dokumentiert (z.B. Bühler 1973, Hülsmanns/Reske 1974, Goeden 1974, Tremel 1986 und 1990, Cöster 1990, Albrecht 1993). Vorgetragen wurden diese Feststellungen in der Regel mit dem Ton eines wehmütigen und besorgten Bedauerns ob der Entwertung des Religiösen oder gar mit dem Ton des offenen Abscheus angesichts der Skrupellosigkeit, mit der die Werbung die Insignien des Heiligen und Göttlichen allein des schnöden Mammons wegen entweiht2.
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