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Personalentwicklung (PE) besteht aus Maßnahmen der Fort-und Weiterbildung, der Arbeitsstrukturierung sowie der Beratung und Karriereplanung (Holling & Liepmann, 2007). Um den größtmöglichen Nutzen aus diesen aufwändigen Maßnahmen zu ziehen, sollte PE nicht nach dem „Gießkannenprinzip“ – für alle das Gleiche – sondern orientiert am tatsächlichen Bedarf durchgeführt werden. Der Bedarf sollte sich in erster Linie an den strategischen Zielen des Unternehmens, an den aus der Unternehmensstrategie abgeleiteten Leistungsanforderungen der anstehenden Aufgaben sowie an den daran gemessenen Stärken und Entwicklungsfeldern derjenigen Personen richten, die die fraglichen Aufgaben übernehmen. Vor der Intervention Personalentwicklung steht demgemäß eine gründliche Diagnostik des Bedarfs, ähnlich wie in der Medizin auch vor einer Operation die Diagnose steht.
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