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Vergleichsarbeiten sollen die datenbasierte Schul- und Unterrichtsentwicklung an Schulen initiieren und stützen. Voraussetzung hierfür ist die Akzeptanz zentraler Tests durch Lehrkräfte und die gezielte Nutzung der Leistungsrückmeldungen für bestimmte Bereiche des unterrichtlichen Handelns. In einer Studie direkt im Anschluss an die erste verpflichtende Vergleichsarbeitsrunde in Baden-Württemberg wurden (n=307) Lehrkräfte zum pädagogischen Nutzen der rückgemeldeten Leistungsdaten sowie zu möglichen Kontextfaktoren schriftlich befragt. Die Ergebnisse weisen vor allem auf schulformspezifische Differenzen in der Wahrnehmung von Vergleichsarbeiten hin. Lehrkräfte sehen überdies eher eine selektionsdiagnostische Nutzung der Leistungsdaten, obwohl die Akzeptanz der Vergleichsarbeiten stark mit der förderdiagnostischen Nutzung zusammenhängt. (DIPF/Orig.)
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