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ZusammenfassungEs ist das Ziel der folgenden Ausführungen, der Policy-Forschung ein „interpretatives“ Vorgehen unter dem Titel „wissenspolitologischer Ansatz“1 zu empfehlen: Realitätsdefinitionen und Wirklichkeitskonstruktionen der politischen Akteure wären danach ebenso wie die kognitive Strukturierung der Handlungspläne, Ziele, Werte und Interessen unter dem Oberbegriff „Wissen“ ins Zentrum der politikwissenschaftlichen Analyse zu rücken. Ein solches Bemühen muß allerdings mit zwei Denktraditionen brechen, die den konzeptionellen Umgang mit „Wissen” in diversen Policy-Analysen prägen. Das erste dieser tradierten Schemata ist die (implizite oder explizite) Erklärung von politischen Entscheidungsprozessen mit Hilfe eines Zwei-Filter-Modells Die Gegenüberstellung von Wissen und Politik, die Wissen zu einem (weiteren) politikbeeinflussenden Faktor macht, daher hier als Faktorentheorie des Wissens bezeichnet, bildet das zweite problematische Analysemuster.
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