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Die bisherige Professionsforschung, sofern sie sich mit dem Studium als Quelle von beruflicher Bildung und Professionalisierung von zukünftigen Sozialarbeiterinnen/- arbeiter kritisch auseinandergesetzt hat, ist in quantitativer Hinsicht von einem Normfall ausgegangen: Zunächst wird studiert und dann wird mehr oder weniger legitimiert durch einen akademischen Abschluss gearbeitet. Die Trennung zwischen Studium und Beruf ist konstitutiv, auch Vorpraktika, in das Studium implementierte Praxisphasen oder die zum Teil auch noch durch die Hochschulen mitgestaltete Berufseinmündungsphasen ändern an diesem Setting nichts grundsätzlich. Die Skepsis, ob eine an Wissenschaft und Disziplin orientierte Hochschulausbildung zu einer Professionalisierung des später beruflich Tätigen beitragen und auf einen sozialen Beruf mit seinen Paradoxien, widersprüchlichen Anforderungen und Bedingungen vorbereiten kann, scheint hinlänglich empirisch belegt (Ackermann/Seek 1999, Thole/Küster-Schapfl 1997, Schulze-Krüdener 2005, Schweppe 2006).
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