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ZusammenfassungDas berufsbegleitende Studium wurde in Ostdeutschland mit der Gründung der Fachbereiche Soziale Arbeit zu Beginn der 1990er Jahre etabliert und bis heute beibehalten. Hier studieren Praktikerinnen und Praktiker, die bereits im Sozialen Bereich arbeiten. Sie verfügen also über Berufspraxis vor und während des Studiums, was neue Frageperspektiven auf das Verhältnis von Arbeit, Biografie, Alltag und Studieren, eröffnet. Das Interview stammt aus einem Forschungsprojekt, das seit über zehn Jahren im Rahmen des Projektstudiums an der Hochschule Mittweida stattfindet (Busse/Ehlert 2006, 2007, 2009). Es handelt sich um ein Angebot über jeweils zwei Semester, in dem mittels qualitativer Forschung die Professionalitätsentwicklung von Studierenden untersucht wird. Im Zentrum des Projekts stand zu Beginn der Einfluss des berufsbegleitenden Studiums auf das professionelle Selbstverständnis der Studierenden. Mit der Einführung der Bachelorstudiengänge 2007 werden auch Studierende im Direktstudium befragt.
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