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Kommune und lokaler Raum sind aufgrund der Erfahrungsnähe und der lebensweltlichen Rückbindung der dortigen Problemstellungen von besonderer Bedeutung für das Engagement der Bürgerinnen und Bürger. Quantitativ finden gut 80 % des Engagements hier statt. Zudem sind in den Kommunen die Bedingungen für ein bereichsübergreifendes Verständnis von Engagementförderung aufgrund der geringeren Komplexität des politisch-administrativen Systems im Gegensatz zu den häufig unkoordinierten Fachpolitiken auf Bundesoder Landesebene besonders günstig. So lassen sich auf kommunaler Ebene mit dem Verwaltungsreformkonzept der Bürgerkommune bemerkenswerte Initiativen einer politikfeldübergreifenden Engagementpolitik verzeichnen. Darüber hinaus werden mit der kommunalen Ebene im Zuge der Diskussion über die kooperative Demokratie besondere Hoffnungen in Bezug auf eine stärkere Beteiligung der Bürger an der demokratischen Willensbildung verbunden. Insgesamt resultiert aus der angenommenen Nähe der Kommunen zu den Bürgern, dass eine hohe Partizipationsbereitschaft, ein stärkerer direkter Einbezug unorganisierter Bürger und eine gemeinschaftlich akzeptierte, problemnähere und effiziente Problemlösung häufig eher für möglich gehalten werden.
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