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ZusammenfassungDie öffentliche Verwaltung verstand sich in Deutschland lange Zeit als wettbewerbsfreier Raum. In der Logik der traditionellen, rechtsförmigen Verwaltungssteuerung bedeutete mehr Wettbewerb die Überführung von staatlich wahrgenommenen Aufgaben in den Bereich der Marktwirtschaft, also Privatisierung (Nullmeier 2001: 92). Spätestens seit Anfang der 1990er Jahre ist aber auch hierzulande ein verstärktes Eindringen von Wettbewerbselementen in die öffentliche Verwaltung zu beobachten. Die Auflösung der tradierten Gegenüberstellung von Markt und Staat zugunsten einer differenzierten Sicht von Zwischenfeldern, Mischformen und Neukombinationen erlaubt es nun, stärker über die fall- und bereichsweise Ergänzung traditioneller Verwaltungsprinzipien durch Wettbewerbs- und Marktelemente nachzudenken. Häufig geht es um eine Politik der Verringerung der Leistungstiefe öffentlicher Verwaltungen, also um die Frage, was die Verwaltung selbst leistet, und was sie dem privaten Sektor überantwortet. Mehr und mehr gerät dabei neben Wirtschaftsunternehmen auch das bürgerschaftliche Engagement von Vereinen und Gruppen in den Blick.
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