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Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit der Frage, wie sich das innovative Arbeitsverhalten von Mitarbeitern auf ihre Leistung auswirkt und wie Manager das innovative Arbeitsverhalten beeinflussen können. Zwei Forschungsmodelle adressieren die forschungsleitende Fragestellung: Forschungsmodell I behandelt die Fragestellung, wie die Erwartungshaltungen von Mitarbeitern ihr innovatives Arbeitsverhalten und folglich ihre Leistung beeinflussen. Forschungsmodell II widmet sich der Frage, welche Faktoren die Erwartungshaltungen bestimmen. Zunächst untersucht Forschungsmodell I die Effekte von innovativer Selbstwirksamkeitserwartung und Ergebniserwartungen auf das innovative Arbeitsverhalten untersucht. Ausserdem wird der Zusammenhang zwischen dem innovativen Arbeitsverhalten und der Leistung analysiert. Die Ergebnisse einer Umfrage unter 350 Mitarbeitern und ihren direkten Vorgesetzten eines Schweizer Versicherungsunternehmens zeigen, dass innovatives Arbeitsverhalten die Mitarbeiterleistung erhöht. Die Ergebnisse zeigen, dass die innovative Selbstwirksamkeitserwartung das innovative Arbeitsverhalten und die Ergebniserwartungen beeinflusst. Weiterhin zeigen die Ergebnisse der vorliegenden Arbeit, dass Ergebniserwartungen das innovative Arbeitsverhalten nicht beeinflussen. Anschliessend geht Forschungsmodell II der Frage nach, wie persönliche Eigenschaften der Mitarbeiter und organisationale Faktoren die innovative Selbstwirksamkeitserwartung formen. Die Ergebnisse einer Umfrage unter 422 Mitarbeitern eines Schweizer Versicherungsunternehmens zeigen, dass die zentralen Selbstbewertungen der Mitarbeiter sowie deren Wahrnehmung der organisationalen Unterstützung für Innovationen und des Austausches unter Kollegen die innovative Selbstwirksamkeitserwartung erhöhen. Entgegen der Annahmen der vorliegenden Arbeit senkt transformationale Führung die innovative Selbstwirksamkeitserwartung.
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