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Der Aufsatz ist ein Beitrag zur Raum-und Körpersoziologie, die beide im deutschsprachigen Raum noch immer ein Schattendasein führen. Körper und Raum werden im Alltag meist als Behälter gedacht, die über eine klare Grenze von Innen und Außen verfügen, an der andere Unterscheidungen — etwa zugehörig/nicht zugehörig, vertraut/fremd usw. — andocken. Die scheinbar klaren Grenzen von Raumkörpern und Körperräumen werden gegenwärtig jedoch durch die Prozesse der Globalisierung stark in Frage gestellt. Diesem unübersehbaren Trend wird die These entgegengestellt, dass es gerade dieser Prozess der Grenzauflösung ist, der auf den verschiedensten Ebenen mit einer Verteidigung der Grenzen, der Schließung nach Außen und einem neuen Grenzaufbau beantwortet wird.
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