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ZusammenfassungMenschenleer und doch in voller materialer Präsenz auf den menschlichen Körper bezogen — so eröffnet sich der Einblick in ein modernes Fitnesscenter, in dem für das Krafttraining die erforderlichen Geräte bereitgehalten werden. Kraftstationen, Gewichte und Hantelscheiben können je nach individueller Konstitution und maskuliner oder femininer Selbstbewertung für ein mehr oder weniger intensives Muskelaufbautraining eingesetzt werden. Diese Körperwerkstatt mit ihrer einem industriellen Zweckbau nachempfundenen Architektur verlangt den ganzen Einsatz der körperlichen Arbeit für das professionelle „Work out“1. Der graue Industrieboden wie die große Uhr an der Decke unterstreichen den Werkshallencharakter und den an zeitlichen Zielvorgaben orientierten „Produktionsprozess“. Dass dafür auch die entsprechende „Arbeitskleidung“ wie z. B. Gewichthebergürtel, Handschuhe, Sportschuhe, Schweißbänder etc. von einschlägigen Anbietern bereitgehalten werden, erklärt sich aus der Konzeption eines zu permanenter Optimierung bzw. Investition in die Ressource Körper herausgeforderten Selbst. Das der Ökonomie entlehnte Vokabular bezeichnet dabei einen zentralen Aspekt des modernen Körperverständnisses.
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