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Zusammenfassung. Theoretischer Hintergrund: In der medizinischen Rehabilitation besteht ein Bedarf an Interventionen zur Förderung von Arbeitsmotivation. Mental Contrasting with Implementation Intentions (MCII) hat sich als Methode zur Unterstützung von Zielverfolgung, -bindung und -erreichung etabliert. Die vorliegende Studie untersuchte die Frage: Kann MCII berufsbezogene Ziele fördern? Methode: Patient_innen der psychosomatischen Rehabilitation nahmen an einer berufsbezogenen MCII-Intervention teil (IG; n = 100). Die Kontrollgruppe (KG; n = 100) erhielt eine MBOR-Behandlung ohne MCII-Intervention. Verwendet wurden Fragebogen zu Symptomen, Behandlungszufriedenheit sowie Therapiezielen. Ergebnisse: Patient_innen der IG nannten im Vergleich zur KG etwa zweimal häufiger Ziele mit Berufsbezug (OR = 2.292, 95 % KI [1.049, 5.004]). Nach der Intervention schätzten Patient_innen die Wahrscheinlichkeit der Zielerreichung positiver ein und hatten häufiger einen Zielerreichungsplan. Sie waren zufriedener mit ihrem Behandlungsergebnis. Schlussfolgerungen: Durch MCII priorisierten Patient_innen berufsbezogene Ziele. Die Intervention stellt eine zeit- und kostenökonomische Methode dar, um die Motivation zur Rückkehr ins Erwerbsleben in den Fokus der Reha-Maßnahme zu rücken.
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