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ZusammenfassungIn den deutschsprachigen Schulsystemen werden seit einigen Jahren mit einem – zumindest für deutsche Verhältnisse – relativ hohen Reformtempo neue Steuerungsinstrumente entwickelt und implementiert, die freilich in anderen Staaten bereits seit längerem zum etablierten Kern der „Governance“-Strukturen zählen. Dies gilt auch für die Einführung des Steuerungsinstruments der „externen Evaluation“, die als „Schulinspektion“, „Qualitätsanalyse“, „Fremdevaluation“ oder „Schulvisitation“ oder ähnlichem firmiert. Auch wenn die Vielfalt der Bezeichnungen durchaus auf unterschiedliche Akzentuierungen der Schulinspektion in den jeweiligen Steuerungsstrukturen hinweist, so gibt es doch länderübergreifende Merkmale, die allen Schulinspektionskonzepten gemein sind und die auch in der folgenden grundlegenden Definition zum Ausdruck kommen: „Schulinspektion bedeutet Blick in oder auf Einzelschulen auf der Grundlage einer Zusammenschau vorhandener, intern und/oder extern gewonnener Daten. Die Inspektionen erfolgen meist auf der Grundlage von Verfahren mit wiederkehrenden Standardelementen, die in öffentlich zugänglichen Handbüchern beschrieben sind“ (Maritzen 2008, S. 87).
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