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Die Trennung zwischen Hersteller- und Handelsunternehmen beruht auf der Erkenntnis, daß sich durch eine arbeitsteilige Organisation der Produktion und Distribution von Gütern Spezialisierungsvorteile realisieren lassen. Mit diesen Effizienzgewinnen der Arbeitsteilung ist zugleich ein Verlust an Autonomie für den Hersteller verbunden. Er verliert die umfassenden Steuerungs- und Kontrollmöglichkeiten und kann nicht mehr isoliert über sämtliche Aktivitäten in der Wertschöpfungskette entscheiden. Somit wird die Koordination zwischen Hersteller und Handel zu einer unabdingbaren Notwendigkeit, wenn Güter nicht im Wege des Direktvertriebs vom Hersteller zum Kunden gelangen sollen. Diese Problemstellung haben verschiedene Forschungszweige der Wirtschaftswissenschaften aufgegriffen, von denen sich vor allem die Ansätze der Koalitionstheorie, der Spieltheorie und der Transaktionskostenökonomik herausheben.
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