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Soziale Arbeit hat es mit Menschen zu tun, mit menschlichen Verhältnissen, mit der Gestalt und Gestaltung des Sozialen wie mit dem Eigensinn von Individuen, mit Sorge wie mit Emanzipation, mit Hilfe, Kontrolle, auch mit Ordnung und Strafe, mit Angeboten, Einmischungen, Zwang, Freiwilligkeit und Empowerment. Die Berücksichtigung kultureller Dimensionen erweist sich dabei als komplexe, ambivalente und umstrittene Ebene, die vor allem auf dem Feld der Auseinandersetzungen und Praktiken um angemessene Reaktionen auf die Migrationstatsache in der Bundesrepublik in Erscheinung tritt. Der folgende Beitrag rekonstruiert fragmentarisch jene Aspekte aus Konzepten und Debatten um „Kultur und Differenz“, die als relevante Kategorien professioneller Sozialer Arbeit aufscheinen. In kritischer Perspektive wird einer reinen Affirmation der Leitvokabeln „Kultur“ und „Differenz“ in der Sozialen Arbeit die Aufgabe gegenübergestellt, in den jeweils unterscheidbaren Auffassungen von „Kultur“ und differierenden Differenzkonzepten wählbare Alternativen zu erkennen, die für die professionelle Praxis und ihre normative Ausrichtung nicht folgenlos sind.
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