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AuszugDie vielfach diskutierten wachsenden Leistungspotenziale der Informationsund Kommunikationstechniken wie z. B. die starke Verbesserung des Preis-Leistungsverhältnisses, Miniaturisierung und Standardisierung, Ubiquitious Computing oder auch Unified Communication (vgl. z.B. Picot/Neuburger 2006) ermöglichen neue Formen der Automatisierung, Unterstützung und Steuerung von Leistungsprozessen. Einerseits verlagern sich diese immer mehr in die Informationssphäre, zum anderen spielt der Standort der Leistungssteuerung eine zunehmend geringere Rolle; entscheidend ist vielmehr der Zugang zum Netz. In Folge bilden sich neuartige Wege der inner- und zwischenbetrieblichen Zusammenarbeit heraus, die in Literatur und Praxis beispielsweise als Netzwerkorganisation, Business Web oder virtuelle Organisation diskutiert werden.1 Es liegt nahe, dass sich in diesen Organisationsformen Arbeitsmuster herausbilden, die in dieser Form bislang eher weniger bekannt waren und die zu neuartigen formalen und informellen Kommunikations- und Kooperationsstrukturen führen. Mit diesen Phänomenen setzt sich der folgende Beitrag nach einer Einführung in die Konzepte der Virtualisierung und virtuellen Organisation auseinander.
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