No open-access location is known for this record yet.
No open-access location is known for this record yet.
Evaluation als ein Analyseverfahren, das — ganz verkürzt gesprochen — darauf gerichtet ist, Wirkungen und Folgen politisch-administrativen Handelns (nachträglich, laufend, aber auch vorab) zu erfassen und diese Informationen in die Entscheidungs- und Verwaltungsprozesse „zurückzumelden“, hat seit den 60er Jahren zunehmend in die Regierungs- und Verwaltungspraxis der OECD-Länder Eingang gefunden. Dabei hat Evaluation im Laufe der letzten Jahrzehnte — in der Widerspiegelung der stattgehabten, tief greifenden Veränderungen des sozio-ökonomischen Umfelds und des dominanten Staats-, Politik- und Verwaltungsmodells — mehrere konzeptionelle, instrumentelle und institutionelle Stationen und Varianten durchlaufen (vgl. Wollmann 1994). In der jüngsten Diskussion und Praxis der Staats- und Verwaltungsmodernisierung, die seit den frühen 80er Jahren international von dem Konzept (oder besser wohl „Konzeptbündel”) des New Public Management (vgl. Hood 1991, zuletzt etwa Reichard/Röber 2001) bestimmt sind, stehen Leistungsmessung (performance measurement) und Leistungsmanagement (performance management) als evaluative Verfahren im Mittelpunkt.
Loading…
Stored only when both papers are in the corpus — 18 citations exist upstream.
Papers that cite the same references — the relational fallback while embeddings are still backfilling.
Imported from OpenAlex (CC0) — nothing here is generated.