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Im Rahmen unseres Workshops auf dem 1. Internationalen Coachingkongress im deutschsprachigen Raum ‚Coaching meets Research … für die Praxis der Zukunft’ im Juni 2010 schilderten uns Personalentwickler/innen und Coaches folgendes Dilemma: Coaches und Personalentwickler/innen hegen einerseits erhebliche Zweifel an der Sinnhaftigkeit und Umsetzbarkeit von monetären und nichtmonetären Erfolgsquantifizierungen von Coachingmaßnahmen. Andererseits wollen Coaches und auch Personalentwickler/innen in zahlenaffinen Organisationen anschlussfähig sein. Dies gilt spätestens dann, wenn Investitionen in die Personalentwicklung begründet werden müssen. Die Schlüsselfrage lautet dann oftmals: Mit welchem quantitativ-messbaren Output dieser Maßnahme ist zu rechnen? Zudem stehen Coaches untereinander im Wettbewerb, so dass die Befürchtung geäußert wurde, dass Coaches, die mit quantitativen Erfolgsnachweisen werben, einen Vorteil gegenüber den Wettbewerbern hätten, die solche Argumente ablehnen. Soviel (oder so wenig) Coaches, die mit diesem Argument werben, tatsächlich von einer Nutzenquantifizierung von Coachingmaßnahmen halten mögen, ist es aus Sicht der Diskutantinnen und Diskutanten ein Wettbewerbsvorteil, der auch wenig überzeugte Coaches dazu nötigt, ähnliche Argumente anzuführen, um in Organisationen Fuß fassen zu können.
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