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Abstract In der kommunalen Jugendhilfepolitik ist eine zunehmende Ökonomisierung und Vermarktlichung zu beobachten. Diese erfolgt nicht nur über geänderte Vertragsbeziehungen zwischen freien Trägern und Kommunen sowie über die Zulassung neuer Anbietertypen, sondern auch über zunehmend wettbewerbliche Trägerauswahlverfahren. Klassische korporatistische Auswahlverfahren, die über Verhandlungen erfolgen, werden zunehmend durch wettbewerbliche Verfahren bis hin zu vergaberechtlichen Ausschreibungen abgelöst. Hinter den Entscheidungen der Kommunen für ein bestimmtes Trägerauswahlverfahren stehen verschiedene Strategien. Diese spiegeln die Machtverhältnisse zwischen Verwaltung und Kommunalparlament wider und sind durch unterschiedliche Offenheit gegenüber neuen Trägern und Formen des Wettbewerbs geprägt.
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