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Zusammenfassung: Daten von insgesamt N = 934 Gymnasiasten am Ende der Klassenstufe 10 und Mitte der Klassenstufe 12 wurden zur Vorhersage des Kurswahlverhaltens in der Oberstufe ausgewertet. Als Fach wurde Mathematik gewählt. Basierend auf dem erweiterten Erwartungs-mal-Wert-Modell von Eccles (1983 , 1994 ) wurden Fachleistungen (standardisierte Tests), Noten, das Fähigkeitsselbstkonzept und das Interesse an Mathematik am Ende der Klassenstufe 10 erhoben, die Kurswahlen dann in der 12. Klasse. Logistische Regressionsanalysen belegen die prädiktive Kraft von Noten, Interesse und Selbstkonzept im Fach Mathematik für die Leistungskurswahl, wobei die gefundenen Regressionsgewichte für Jungen und Mädchen identisch sind. Es zeigt sich weiterhin, daß die häufigeren Leistungskurswahlen der Jungen in Mathematik zu einem erheblichen Teil über akademische Selbstkonzepte und Interessen vermittelt sind.
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