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Nach einer Reihe von Reformwellen in den 60er und 70er Jahren hat sich zu Beginn der 80er Jahre in einigen — zunächst vor allem angelsächsischen — Staaten eine Reformbewegung herausgebildet, die unter dem Schlagwort “New Public Management” (NPM) weltweit bekannt geworden ist. Regierungen in Großbritannien, in den USA, in Neuseeland, Australien, in verschiedenen nordischen Staaten, in den Niederlanden, in Deutschland und in weiteren Ländern haben verstärkt damit begonnen, Aufgaben zu privatisieren, ihren Personalbestand abzubauen, einzelne Verwaltungseinheiten zu verselbstständigen (“Agencification”), den öffentlichen Sektor unter verstärkten Markt- und Wettbewerbsdruck zu setzen und Managementkonzepte aus dem Privatsektor in die staatlichen Behörden zu transferieren. Innerhalb von wenigen Jahren bildete sich auf diese Weise mit NPM eine Reformbewegung heraus, der es in erstaunlichem Umfang gelang, Einfluss auf Regierungen und Verwaltungen auszuüben und eine beachtliche Wirkung in der Fachöffentlichkeit zu erzielen. Spätestens seit Christopher Hoods richtungsweisendem Beitrag von 1991 (siehe auch Hood 1995) ist die Bezeichnung “NPM” auch in der internationalen Verwaltungswissenschaft bekannt und verbreitet (vgl. auch zu einer mehr „reißerischen Variante“ Osborne/Gaebler 1992). Seitdem ist es üblich geworden, das Konzept des NPM durch die folgenden Merkmale zu kennzeichnen:1
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