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Obwohl sich erste wissenschaftliche Wurzeln entsprechender Überlegungen nahezu 100 Jahre weit1— oder sogar noch weiter2— zurückverfolgen lassen, hat sich die Betriebswirtschaftslehre erst in der jüngeren Vergangenheit intensiver mit einem Phänomen beschäftigt, dass entgegen seiner praktischen Relevanz in Lehrbüchern über eine lange Zeit hinweg missachtet oder zumindest implizit „wegdefiniert“ worden ist: Es handelt sich dabei um die Integration sogenannter „externer Faktoren“ in die betrieblichen Prozesse einer Unternehmung; kürzer wird dieser Sachverhalt auch als „Integrativität“ bezeichnet3. Seit der in den 1970er- und vor allem 1980er-Jahren aufkeimenden4und dann in den 1990er-Jahren zu einer ersten Blüte gekommenen Diskussion von Fragen des Dienstleistungs-Management hat sich dann ein Wandel vollzogen: Vor allem die Auseinandersetzung mit begrifflichen Problemen5hat dazu geführt, dass die Integrativität zumindest in ersten Ansätzen auch in ihrer Bedeutung für die Betriebswirtschaftslehre insgesamt — über den den Ausgangspunkt bildenden Dienstleistungsbereich hinaus — erkannt worden ist6: Anders als in der Literatur häufig zu finden7, stellt die Integrativität nämlich kein spezifisches Merkmal von Dienstleistungen dar, sondern eine Leistungseigenschaft, die in jedem Absatzobjekt als Bündel von Teilleistungen grundsätzlich enthalten ist, wenn auch in teilweise sehr unterschiedlichem Maße8.
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